15. Februar 2012 15:51 Uhr

FDA-Bericht zu Entfernung von hochwertigen Brustimplantaten

Der Markt für medizinische Brustimplantate bleibt intransparent. Auch das zuständige "Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte" in Bonn verfügt nach eigenen Angaben über keinerlei Informationen zur Herkunft der bisher eingesetzten Stoffe. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor. Hintergrund sind die Vorwürfe gegen die französische Firma "Poly Implant Protèse", die billiges Industriesilikon verwendet haben soll. Allerdings gebe es auch mit hochwertigen Materialien Probleme. Die Bundesregierung verweist auf einen Bericht der amerikanischen Aufsichtsbehörde FDA, die in mehreren Studien Produkte zweier Hersteller untersuchen ließ. Demnach war bei einer von fünf Patientinnen mit Brustvergrößerung innerhalb von zehn Jahren eine Entfernung der Implantate erforderlich.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)