16. Februar 2012 07:40 Uhr

ESC: Reporter ohne Grenzen kritisiert Maulkorb für Presse

Jury, Journalisten, Produzenten und Sänger des Eurovision Song Contest - sie alle könnten und sollten dazu beitragen, dass die Menschenrechtsverletzungen in Aserbaidschan nicht ignoriert werden.

Das meint die Organisation "Reporter ohne Grenzen". Der Wettbewerb sei nicht einfach eine unpolitische Musikveranstaltung. Im Gastgeberland Aserbaidschan würden kritische Journalisten bedroht. Auch beim Song Contest in Baku versuche die Regierung, eine unabhängige Berichterstattung zu verhinden. Nach Angaben lokaler NGOs seien über 50 Medienvertreter im vergangenen Jahr überfallen oder von der Polizei angegriffen worden.

Die Fernsehzuschauer können heute Abend über den deutschen Kandidaten für den Wettbewerb in Baku abstimmen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)