16. Februar 2012 07:59 Uhr

Südafrika hat niedrigste Stillrate bei Säuglingen

In Südafrika werden weltweit die wenigstens Babys gestillt.

Das berichtet das südafrikanische Nachrichtenportal News24. 70 Prozent der Säuglinge bekommen demnach bereits nach zwei Monaten Ersatznahrung. Gründe seien, dass Mütter in Südafrika besonders schnell wieder zurück ins Arbeitsleben wollen. Außerdem machten Babynahrungsfirmen dort aggressive Werbung. Und Stillen gelte in Südafrika als Zeichen von Armut.

Die UNO warnte Frauen in Südafrika laut dem Bericht vor negativen Folgen für die Gesundheit ihrer Kinder. Die ersten beiden Lebensjahre seien die wichtigsten für die menschliche Entwicklung. Nicht alle Nährstoffe, die in der Muttermilch enthalten seien, könne man zufüttern. Das südafrikanische Gesundheitsministerium denkt angeblich über gesetzliche Regeln nach, um das Stillen zu gewährleisten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)