17. Februar 2012 06:25 Uhr
Vor der Präsidentschaftswahl in knapp drei Wochen haben es kritische Medien in Russland offenbar besonders schwer. Nach einem Antrag der Regierungspartei Einiges Russland ermittelt jetzt die Moskauer Staatsanwaltschaft gegen einen Fernsehsender. Die Behörde gab bekannt, sie untersuche, wie der Sender Doschd seine Berichterstattung über Regierungskritiker finanziert hat. Vor kurzem war der kremlkritische Radiosender Echo Moskwy ins Visier der Wahlkämpfer geraten. Dort musste der Chefredakteur seinen Platz im Aufsichtsrat räumen, offenbar auf Druck der staatlich kontrollierten Gazprom-Media-Holding.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)