17. Februar 2012 12:31 Uhr
Drei Jahre für 300 Sätze: In der chinesischen Stadt Xi´an müssen Beamte bis 2015 einen Grundwortschatz in Englisch vorweisen. Das besagt eine neue Verordnung, die vor wenigen Tagen im Stadtparlament beschlossen wurde. Wie die "China Daily" berichtet, sollen Staatsbedienstete, die einen Universitätsabschluss haben und unter 40 Jahre alt sind, einen entsprechenden Kurs absolvieren und eine Prüfung bestehen. Es wird von ihnen erwartet, dass sie 300 oft benutzte englische Sätze beherrschen. Die Kurse sollen auch Busfahrer, Taxifahrer, Polizisten, Kellner, Bank- und Postangestellte, sowie Ärzte und Krankenschwestern bekommen.
Ziel der Initiative sei es, den in der Stadt lebenden Ausländern und den Touristen besser helfen zu können. Die Daten der Stadt zeigten, dass mehr als eine Million Touristen im vergangenen Jahr Xi´an besuchten.
Das Vorhaben sei aber auch auf Widerstand gestoßen. Die Gegner sahen darin eine zu große Bürde für die Beamten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)