17. Februar 2012 16:24 Uhr
An dieser Frage scheiterte selbst der britische Geheimdienst. Der Secret Service konnte keinen Nachweis über den Geburtsort von Charlie Chaplin finden. Das geht aus den heute veröffentlichten Akten der Behörde hervor. Das erste offizielle Dokument, das dem Stummfilm-Star zugeordnet werden konnte, stammt demnach von 1920. Bisher war angenommen worden, dass Chaplin am 16. April 1889 in London auf die Welt kam - aber dafür fanden sich keine Belege. Auch Gerüchten, dass Chaplin unter einem anderen Namen geboren worden sei, ging der Geheimdienst erfolglos nach.
Anlass der Nachforschungen war ein Auftrag des amerikanischen FBI. Er bat den britischen Inlandsgeheimdienst Anfang der 50er Jahre, Näheres über eventuelle Verbindungen Chaplins zu kommunistischen Organisationen in Erfahrung zu bringen. Zu diesem Thema schreibt der Secret Service: Chaplin sei "progressiv" gewesen, aber keineswegs ein Kommunist.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)