18. Februar 2012 17:11 Uhr

Simbabwe droht Chinesen mit Ausweisung wegen Tötung bedrohter Schildkröten

Vier Chinesen droht die Ausweisung aus Simbabwe, weil sie 40 seltene Schildkröten getötet und gegessen haben sollen.

Wie die BBC und andere Medien berichten, haben die Männer bereits ein Geständnis abgelegt. Demnach haben sie im Südosten Simbabwes 40 Exemplare der Glattrand-Gelenkschildkröte bei lebendigem Leib in kochendes Wasser geworfen und einige anschließend verspeist. Ermittler fanden außerdem noch 13 weitere lebende Schildkröten in den Ferienwohnungen der Chinesen.

Die Glattrand-Gelenkschildkröte wird bis zu 22 Zentimeter groß. Sie ernährt sich hauptsächlich von Blättern, herabgefallenen Früchten und Pilzen. Hauptverbreitungsgebiet der Glattrand-Gelenkschildkröte ist das süd-östliche Afrika. In China gelten die Tiere als kulinarische Delikatesse.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)