20. Februar 2012 07:53 Uhr

Neue Museen zur Ära der Bürgerrechtsbewegungen in den USA

Es ist ein Schritt in die nächste Phase des Erinnerns. So sieht der Amerikaner Doug Shipman die neuen Museumsprojekte in den USA zur Bürgerrechtsbewegung. Der Vorsitzende des Nationalen Zentrums für Bürger- und Menschenrechte sagte der "New York Times", die vielen Projekte zeigten, dass Bürgerrechtsbewegungen allmählich den Platz des Zweiten Weltkriegs in der historischen Erinnerung der USA einnähmen. Demnach sind zum Beispiel in Atlanta, Jackson, Charleston und Washington neue Museen geplant. Dort sollen Ausstellungen zu amerikanischen Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King und Rosa Parks entstehen. Der Blickwinkel wird der "New York Times" zufolge aber auch auf die Globalgeschichte erweitert: So soll etwa gezeigt werden, wie die Reden Kings im Arabischen Frühling verwendet wurden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)