20. Februar 2012 12:24 Uhr

Kolumbien: Radiomarathon macht auf Schicksal der Geiseln aufmerksam

Mit einem weltweiten Sendemarathon machen Radiostationen auf das Schicksal von Geiseln in Kolumbien aufmerksam. Wie der kolumbianische Sender"Red Mundial de Radio" mitteilte, soll der Marathon, der am Samstag begonnen hat, 110 Stunden dauern. Bis Donnerstag sollen zahlreiche Botschaften an die Verschleppten ausgestrahlt werden.

Den Angaben zufolge sind mehr als 2.300 Radiostationen weltweit an der Aktion beteiligt. Die Entführten befinden sich teils seit mehr als 13 Jahren in der Hand von Rebellen. Es ist die zweite Auflage des Sendemarathons, der vor knapp drei Jahren erstmals über 90 Stunden ausgestrahlt wurde.

Anlass ist das bislang nicht eingelöste Versprechen der linksgerichteten Guerilla-Organisation FARC, fünf Polizeibeamte und einen Militärangehörigen nach zwölfjähriger Haft freizulassen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)