21. Februar 2012 08:22 Uhr

Indonesische Bevölkerung lässt sich Reis nicht abgewöhnen

Dreimal pro Tag. So oft essen die Indonesier einem Wissenschaftler zufolge Reis. Im Jahr 2009 startete die Regierung eine Kampagne, um der indonesischen Bevölkerung das Essen abzugewöhnen. Der Grund: Der Preis dafür stieg und eine Studie hatte ergeben, dass Reisesser verstärkt zu Diabetes neigen. Einen Tag in der Woche sollte deshalb kein Reis mehr gegessen werden. Wie das "Asian Scientist Magazin" jetzt berichtet, hat die Aktion bislang nur begrenzten Erfolg. Jeder Indonesier würde pro Jahr 113 Kilogramm Reis essen. Gegenüber 2010 seien das immerhin rund 25 Kilogramm weniger. Das finden Wissenschaftler laut dem Magazin aber immer noch zu viel. Gesund seien höchstens 60 bis 80 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Alternative Speisen wie zum Beispiel Kartoffeln gelten in Indonesien als Arme-Leute-Essen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)