23. Februar 2012 08:20 Uhr
Warum sagt man eigentlich, jemand könne "kein Wässerchen trüben"? Die Wendung beschreibt eine völlig harmlose Person. Sie geht auf eine Fabel des griechischen Dichters Äsop zurück, der im sechsten Jahrhundert vor Christus lebte. In der Fabel "Der Wolf und das Lamm" frisst der Wolf das Lamm mit der Begründung, es habe sein Trinkwasser "getrübt", also verunreinigt. Zwar war das eigentlich ausgeschlossen, weil das Lamm viel weiter unten am Bach getrunken hatte und daber unschuldig war. Das war dem streitsüchtigen und ziemlich hungrigen Räuber allerdings herzlich gleichgültig.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)