23. Februar 2012 15:56 Uhr
Invasionsalarm durch gefräßige Kreaturen.
Die US-Regierung hat dem asiatischen Spiegelkarpfen den Kampf angesagt und will verhindern, dass die Fische die Großen Seen im Norden der USA erobern. Der Staat will 50 Millionen Dollar für Abwehrmaßnahmen ausgeben. Geplant sind zum Beispiel erste Feldversuche mit Chemikalien, die die Karpfen dorthin locken sollen, wo sie leichter gefangen werden können. An einer Schleuse im Raum Chicago soll zudem eine Unterwasser-Schallkanone zum Verjagen der Tiere getestet werden.
Die Fische waren vor Jahrzehnten aus Asien eingeführt worden. Einige konnten aus Zuchtanlagen und Klärteichen entwischen, vermehrten sich kräftig und wanderten den Mississippi und seine Nebenflüsse hinauf. Sie fressen ernome Mengen an Plankton. Befürchtet wird, dass sie einheimische Arten verdrängen und der Fischereiwirtschaft schweren Schaden zufügen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)