24. Februar 2012 06:54 Uhr
Heute soll der tonnenschwere Schatz auf die Reise gehen. Silber- und Goldmünzen im Wert von rund 380 Millionen Euro, die im Jahr 2007 vor der Küste Portugals gefunden wurden. Nach einem Jahre langen Rechtsstreit hatte ein US-Gericht entschieden, dass die Schatzsucher-Firma den Fund an Spanien geben muss. Denn die Münzen befanden sich an Bord einer spanischen Galeone aus der Kolonialzeit.
Doch nun will Peru den Transport stoppen, weil es selbst Ansprüche erhebt. Die Regierung der ehemaligen Kolonie Spaniens wendet ein, dass die Edelmetalle aus Peru stammten und die Münzen dort geprägt worden seien. Bis die Besitzansprüche geklärt seien, solle der Abtransport des Schatzes vorerst nicht stattfinden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)