24. Februar 2012 08:25 Uhr

Pacific Institute ermittelt nach Dokumentenveröffentlichung gegen seinen Präsidenten

Das renommierte "Pacific Institute" aus Kalifornien hat Ermittlungen gegen seinen Präsidenten eingeleitet. Peter Gleick hatte zuvor selbst zugegeben, unter falschem Namen an interne Dokumente des klimaskeptischen "Heartland Instituts" gelangt zu sein. Die Unterlagen waren später im Internet aufgetaucht. Gleick hatte geschrieben, sein Urteilsvermögen sei getrübt gewesen, aus Frustration darüber, dass Klimaskeptiker die Arbeit der Wissenschaft behinderten und dabei selbst nicht transparent arbeiteten.

In einer kurzen Stellungnahme auf der Homepage von Gleicks Institut heißt es, der Vorstand sei tief getroffen und sei dabei die Informationen über die Veröffentlichung zu prüfen.

Dem Heartland-Institut wird vorgeworfen, Spenden von der Energieindustrie erhalten zu haben und selbst einen Forscher für die Mitarbeit an einem klimaskeptischen Buch bezahlt haben. Klimaskeptiker leugnen den Einfluss des Menschen auf den Klimawandel.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)