24. Februar 2012 09:24 Uhr

US-Zeitungsgruppe Gannett führt Bezahlinhalte im Netz ein

Verlage suchen seit Jahren nach Strategien, um im Internet Geld zu verdienen - in den USA scheint sich immer mehr das Bezahl-Modell durchzusetzen. Gannett - die größte US-Zeitungsgruppe - hat angekündigt, dass Nutzer bald für das volle Internetangebot der Zeitungen und Zeitschriften bezahlen müssen. Nur die Seiten von "USA Today" seien von der Neuerung ausgenommen. Das Unternehmen teilte mit, man erwarte von 2013 an Mehreinnahmen in Höhe von 100 Millionen US-Dollar - mit steigender Tendenz.

Zum Gannett-Konzern gehören neben 80 Tageszeitungen auch 600 Zeitschriften und 23 Fernsehsender. Experten rechnen damit, dass der Konzern ein ähnliches Bezahlprinzip wie die "New York Times" und der "Boston Globe" einführen wird: Nutzer dürfen monatlich eine bestimmte Anzahl von Artikeln kostenlos lesen. Weitere Artikel sind kostenpflichtig.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)