24. Februar 2012 11:51 Uhr

Fast 500 tote Elefanten im Nationalpark

Die Jagd nach Elfenbein hat in einem Nationalpark in Kamerun fast 500 Elefanten das Leben gekostet.

Der Parkleiter beschuldigt Wilderer aus dem Sudan und Tschad, da die toten Tierkörper nahe der Grenze gefunden wurden. Tierschützer bemängeln, dass die Regierung Kameruns noch keine sichtbaren Schritte unternommen hat, um den Nationalpark zu sichern. Die Wilderer seien in Gruppen auf Pferden unterwegs, bewaffnet mit Maschinengewehren.

Nach Schätzungen werden pro Jahr rund 38.000 Elefanten in Afrika getötet, um an die wertvollen Stoßzähne zu kommen. In den letzten Jahren ist der Preis für den illegalen Handel mit Elfenbein wieder gestiegen. Ein Kilogramm kostet knapp anderthalbtausend Euro. Fast 15 mal mehr als noch vor 10 Jahren. Hauptabsatzmarkt für illegales Elfenbein ist China.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)