24. Februar 2012 11:55 Uhr

Greenpeace besetzt Ölbohr-Schiff in Neuseeland

Im Juli soll es losgehen. Dann will der Konzern Shell beginnen, nach Öl in der Arktis zu bohren. Die Organisation Greenpeace vermutet, sollte Shell fündig werden, könnten andere Firmen mit großen Investitionen nachziehen. In einer Mitteilung heißt es, Shell schaffe einen Präzedenzfall in der Arktis.

Als Protest gegen die geplanten Bohrungen haben nun Greenpeace-Aktivisten im neuseeländischen Hafen New Plymouth ein von Shell gechartertes Ölbohrschiff besetzt. An dem Bohrturm enthüllten sie ein Banner mit der Aufschrift "Stopp Shell" und "Schützt die Arktis". Eine Shell-Sprecherin sagte, die Aktivisten hätten die Crew des Schiffes gefährdet.

Einem Greenpeace-Sprecher zufolge wäre bei einem Öl-Unfall die Beseitigung des Öls in dieser Region so gut wie unmöglich. Das einmalige Ökosystem würde zerstört. Außerdem kritisiert die Organisation, dass mit der Suche nach neuen Ölquellen und der weiteren Förderung des Rohstoffs, der Klimawandel weiter befördert werde.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)