27. Februar 2012 07:24 Uhr

De Maizière fordert mehr Sicherheitspolitik an Universitäten

Dürfen Armeen Drohnen im Kampf einsetzen? Oder private Sicherheitsdienste engagieren?

Diese Fragen beschäftigen Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière. Und er kritisiert, dass in Fragen der Sicherheitspolitk nicht genug Antworten von den Hochschulen kämen. Mit dafür verantwortlich ist, dass es nur eine Handvoll Experten für das Thema gibt. Markus Kaim von der Stiftung Wissenschaft und Politik machte in der "Süddeutschen Zeitung" vor allem fehlende Fördermittel dafür verantwortlich.

Eberhard Sandschneider von der Gesellschaft für Auswärtige Politik erklärte in der Zeitung, dass Wissenschaftler bei dem Thema immer knapp an dem Verdacht vorbeischrammten, ein Kriegstreiber zu sein. Gleichzeitig zweifeln die Forscher, dass die Politik wirklich offen für wissenschaftliche Debatten ist. Christopfer Daase von der Uni Frankfurt verwies auf die Debatte darüber, ob in Afghanistan Krieg herrsche oder nicht. Diese sei einfach mit dem Argument abgewürgt worden, die Gesellschaft habe davon keine Ahnung.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)