27. Februar 2012 08:22 Uhr
Passend zum Tagesthema "Faulheit" schlagen wir im etymologischen Wörterbuch den Begriff "Phlegma" nach. In der Antike wurde "Phlegma" zum Fachbegriff in der Temperamentenlehre. Er geht auf das griechisch-lateinische Wort für "Flamme, Brand, Hitze" zurück. Hippokrates bezeichnete damit einen kalten zähflüssigen Körperschleim, der nach antiken Vorstellungen die Ursache vieler Erkrankungen war.
Später wurden die Temperamente in vier Typen eingeteilt, in Sanguiniker, Melancholiker, Choleriker und Phlegmatiker. Phlegmatikern wird oft Trägheit und ein Mangel an Lebhaftigkeit unterstellt. Im positiven Sinn könnte man sie friedfertig nennen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)