27. Februar 2012 11:52 Uhr

Oscar für visuelle Effekte macht Frankfurter Firma stolz

Wenn man so will, gab es in diesem Jahr doch einen deutschen Oscar.

Die Spezial-Effekte-Firma Pixomondo wurde nämlich in Pfungstadt in Hessen gegründet. Und sie war maßgeblich daran beteiligt, dass der Film "Hugo Cabret" von Regisseur Martin Scorsese einen Oscar für die besten visuellen Effekte bekommen hat.

Mittlerweile ist der Hauptsitz von Pixomondo aus dem Keller des Elternhauses des Firmengründers nach Frankfurt am Main verlegt worden. Darüber hinaus hat das Unternehmen, das als Netzwerk aufgestellt ist, weltweit elf Standorte - unter anderem in Los Angeles und Shanghai. An den Effekten zu Scorseses 3D-Film hatten etwa 480 Mitarbeiter mehr als 400 Tage lang gesessen.

Insgesamt wurde "Hugo Cabret" mit fünf Oscars ausgezeichnet. Der Film kostete etwa 170 Millionen Euro.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)