27. Februar 2012 12:29 Uhr
Immer weniger Öl kostet immer mehr Geld. So lassen sich neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Import von Rohöl zusammenfassen. Die deutschen Importeure gaben demnach im vergangenen Jahr 51 Milliarden Euro aus - ein Anstieg von gut 28 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Der Preis pro Tonne erreichte einen neuen Rekordwert.
Gleichzeitig ging die Menge des importierten Öls um gut vier Prozent zurück. Eine Ursache für den Rückgang ist wohl, dass leichtes Heizöl weniger gefragt ist. Viele Verbraucher haben ihre Heizungen auf Erdgas oder Holzpellets umgestellt.
Das wichtigste Lieferland ist mit weitem Abstand Russland. Mehr als 40 Prozent des importierten Öls wurde dort eingekauft.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)