27. Februar 2012 17:33 Uhr

FCK geht gegen antisemitische Fans vor

Der Fußball-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern geht gegen antisemitische Beleidigungen gegen den Profi Iltay Shechter vor.

Der israelische Stürmer wurde gestern beim Auslaufen von Fans wegen seiner Herkunft beleidigt. Zudem wurde der Hitler-Gruß gezeigt. Laut Vereinsangaben soll es sich bei der Fangruppe um weniger als zehn Personen aus der Hooliganszene handeln. Sie hat eigentlich seit Jahren Stadionverbot.

Der FCK-Pressesprecher Christian Gruber hält es für möglich, dass der Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllt ist. Darüber hinaus fordere der Verein die anwesenden Fans auf, bei der Aufklärung der Vorfälle mit Zeugenaussagen zu helfen.

Die Polizei hat unterdessen Vorwürfe zurückgewiesen, sie hätte nicht eingegriffen. Ein Sprecher sagte, die Beamten hätten eine Eskalation verhindern wollen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)