28. Februar 2012 07:57 Uhr
Die Investoren haben viel Geld für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi investiert. Wie die russische Zeitung "Wedomosti" schreibt, fordern sie jetzt Geld vom Staat, weil die Kosten weit höher seien als gedacht. Die Zeitung nennt Beispiele, bei denen sich die Summen verzehnfacht hätten: So verschlinge der Ausbau des Skigebietes Krasnaja Poljana umgerechnet 1,3 Milliarden Dollar statt 400 Millionen. Ein neues Wintersportzentrum koste 2,3 Milliarden statt 250 Millionen.
Als Gründe für die Kostenexplosion nennt "Wedomosti" zum Beispiel die Auflage, auch Quartiere für die Paralympischen Spiele zu bauen und höhere Sicherheits-Standards einzuhalten.
Der Minister für regionale Entwicklung ließ jetzt wissen: Wer in die Infrastruktur der Olympischen Spiele investiere, könne mit Staatshilfe rechnen. Wer allerdings schon in Sotschi investiert habe, bevor die Stadt als Auzstragungsort bekannt geworden sei, gehe leer aus.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)