28. Februar 2012 14:00 Uhr

Zu wenig Bäume in US-Städten: Forstverwaltung erwartet hohe Kosten

In den Städten der USA gibt es viel zu wenig Bäume - und das kann teuer werden. Das betont die Forstverwaltung der Vereinigten Staaten, wie der "Discovery Channel" auf seiner Homepage berichtet.

Die Behörde hat 20 US-Großstädte untersucht, und festgestellt, dass es dort insgesamt jedes Jahr vier Millionen weniger Bäume gibt. Die Forstverwaltung schreibt in ihrer Analyse, dass jeder Baum während seines Lebens hilft, bis zu 2.500 Dollar einzusparen und zwar an Kosten für Klimaanlagen und Heizung. Schließlich haben die Pflanzen die natürliche Fähigkeit, das Klima zu regulieren.

Weil nun in den Städten immer weniger Bäume stünden, könnte das den US-Steuerzahler Milliarden von Dollar kosten. Die Forstverwaltung erklärt, dass Pflanzaktionen in den Städten noch nicht genug verändert hätten, um den sinkenden Baum-Zahlen etwas entgegenzusetzen. Ein Sprecher betonte, um die Lage zu verbessern, müssten flächendeckende Programme umgesetzt werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)