28. Februar 2012 12:50 Uhr
Eigentlich sollten die EU-Sanktionen gegen Weißrussland ja politischen Druck ausüben. Jetzt gerät aber nicht das autoritäre Regime von Präsident Alexander Lukaschenko ins Wanken, sondern - der Biathlonsport. Denn zu den Sanktionen zählt auch ein Waffenembargo; die weißrussischen Biathleten bekommen deshalb keinen Nachschub an Munition mehr. Das beklagt Klaus Siebert, der deutsche Trainer der weißrussischen Mannschaft, vor dem Beginn der Biathlon-Weltmeisterschaft in Ruhpolding.
In den vergangenen Wochen habe die Mannschaft Munition für die WM gehortet. Deshalb ist der Start der weißrussischen Athleten in Ruhpolding laut Siebert nicht gefährdet. Wie es nach Saisonende mit dem Biathlon in Weißrussland weitergehe, sei aber offen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)