28. Februar 2012 16:23 Uhr

Hitlergruß für israelischen Fußballprofi sorgt weiter für Empörung

Nach den antisemitischen Äußerungen von Fans des 1. FC Kaiserslautern gerät der Deutsche Fußball-Bund in die Kritik. Der Präsident des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann, erklärte, der DFB hätte den Vorfall schneller und lauter verurteilen müssen. Am Sonntag war der israelische Fußballprofi Iltay Shechter während des Trainings von fünf bis zehn Personen beschimpft worden. Außerdem hatten sie ihm den Hitlergruß gezeigt. Graumann nannte den Vorfall eine Schande für den ganzen deutschen Fußball. Wer solche Fans dulde, gehöre bestraft.

Die offiziellen Vertreter der Kaiserslautern-Fans distanzierten sich von den antisemitischen Beleidigungen und entschuldigten sich bei Shechter. Der designierte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach verurteilte den Vorfall und forderte die Justiz auf, die Täter zu bestrafen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)