28. Februar 2012 18:38 Uhr

Neue Google-Regeln laut französischen Datenschützern unrechtmäßig

Alles deutet darauf hin, dass gegen europäisches Datenschutzrecht verstoßen wird. Das meint der Berliner Datenschutzbeauftragte, Alexander Dix, über die neue Datenschutzrichtlinie von Google.

Zu diesem Ergebnis kommt auch eine vorläufige Untersuchung der französischen Datenschutzbehörde CNIL. Ab dem 1. März sollen die Richtlinien aller 70 Google-Dienste wie Maps oder youtube vereinheitlicht werden. Laut Dix könnte dann ein Profil über jeden Nutzer angelegt werden, in dem alle Informationen aus den verschiedenen Diensten gesammelt werden.

Die französische Datenschutzbehörde CNIL untersucht die neue Datenschutzrichtlinie im Auftrag der EU. In ihrem vorläufigen Bericht heißt es, Googles Angaben über die Nutzung der Daten seien zu vage und schwer verständlich.

Europäische Datenschutzbeauftragte glauben, dass Google die Nutzerdaten für Werbezwecke auswerten will. Sie hatten den Konzern Anfang Februar gebeten, die neue Richtlinie vorerst nicht einzuführen. Google lehnte dies ab.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)