29. Februar 2012 09:52 Uhr

Bewohner der Tschadseeregion passen sich gesunkenem Seespiegel an

Die Bewohner der Tschadseeregion trotzen der Wüstenbildung. Zu diesem Ergebnis kommt ein französisch-nigerianisches Forscherteam. Der afrikanische Tschadsee hat in den letzten vierzig Jahren enorm viel Wasser verloren. In den siebziger Jahren hatte er mit 20.000 km² noch die Größe eines Binnenmeers. Durch Dürren ist seine heutige Oberfläche auf ein Zehntel der damaligen Größe geschrumpft. In den siebziger Jahren arbeiteten die Bewohner der Region als Fischer, Farmer und Viehzüchter. Heute wird auf dem freigewordenen Boden vor allem Mais, Reis und Paprika angebaut.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)