29. Februar 2012 15:28 Uhr

Europa: Anstieg der Mindestlöhne bleibt hinter Inflation zurück

Die für Geringverdiener gute Nachricht zuerst: Die europäischen Staaten haben trotz der Währungskrise 2011 ihre Mindestlöhne im Durchschnitt angehoben. Die schlechte Nachricht: Wegen der ebenfalls angestiegenen Preise hat die Kaufkraft eher abgenommen. Zu diesen Ergebnissen kommt das "Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut" der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Demnach gab es in den meisten von 20 EU-Staaten mit einem gesetzlichen Mindestlohn seit dem vergangenen Frühjahr eine Erhöhung. Zu einem realen Plus im Geldbeutel habe das aber nur in fünf Staaten geführt. In den anderen 15 Ländern habe die Kaufkraft dagegen um 0,6 bis 4,3 Prozent abgenommen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)