29. Februar 2012 15:32 Uhr
Jubel, Jauchz, Jippie. Solche Texte dürfen wohl nicht viele Übersetzer schreiben. Erika Fuchs allerdings schon. Sie hat viele Jahre lang "Micky-Maus"-Hefte und die "Lustigen Taschenbücher" ins Deutsche übersetzt. 2005 starb Erika Fuchs, jetzt wird ein Museum nach ihr benannt. Dafür gab der Rat der nordbayerischen Stadt Schwarzenbach im Landkreis Hof grünes Licht. Bürgermeister Alexander Eberl teilte mit, das Erika-Fuchs-Haus solle in der Innenstadt des Ortes an der Saale entstehen und eine Dauerausstellung beherbergen.
Die Kosten für das deutschlandweit erste Museum über die Comic-Helden aus Entenhausen bezifferte er auf knapp viereinhalb Millionen Euro. Die Summe soll zu 90 Prozent aus Fördergeldern beglichen werden. Dafür sei ein Verein gegründet worden, der sich in Anlehnung an Dagobert Duck "Klub der Milliardäre" nenne. - Die Eröffnung des Erika-Fuchs-Hauses ist für 2014 geplant.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)