1. März 2012 10:21 Uhr

Zahl der Moscheen in USA binnen zehn Jahren verdoppelt

In den USA gibt es mehr als 2.000 Moscheen.

Wie es in einer Studie der Universität von Kentucky heißt, hat sich die Zahl der islamischen Gotteshäuser seit dem Jahr 2000 damit verdoppelt. Der Untersuchung zufolge stammt ein Drittel der muslimischen Gläubigen aus Südasien und ein gutes Viertel aus dem arabischen Raum. 24 Prozent seien Afroamerikaner.

Laut Studie ist die muslimische Gemeinschaft in der US-Gesellschaft gut integriert. 87 Prozent der befragten Moscheen-Vorstände hätten erklärt, es gebe keine Zunahme von Radikalität unter jungen Gläubigen. Fast alle von ihnen befürworteten ein Engagement von Muslimen in US-Institutionen.

Wie viele Muslime in den USA leben, ist umstritten. Schätzungen reichen von drei bis sieben Millionen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)