1. März 2012 15:23 Uhr
"Ernsthaftigkeit" und "Spielen" - das klingt zunächst nach einem Gegensatz. In Englisch heißt das Ganze "Serious Games". Dabei soll mithilfe von Computerspielen Wissen vermittelt werden. Um dieses Thema ging es bei einem internationalen Symposium an der Universität Mannheim, über das die Deutschlandfunk-Sendung "Studiozeit" berichtet.
Für den Medienwissenschaftler Peter Vorderer ist es ein Vorteil, dass sich die Spiele dem Anspruchsniveau der Spieler anpassen können. So werde der Nutzer immer in der Zone zwischen Über- und Unterforderung gehalten, die für das Lernen optimal sei.
Der Computerspiele-Forscher Maic Masuch von der Universität Duisburg-Essen weist auf ein Problem bei den "Serious Games" im Vergleich zu anderen Spielen hin: Weil sie nur für einen kleinen Kundenkreis produziert würden, müsse die Entwicklung möglichst preiswert sein.
Den kompletten Beitrag zum Thema können Sie heute Abend ab 20:10 Uhr im Deutschlandfunk hören.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)