2. März 2012 08:39 Uhr
Jeder hat das Recht auf einen gewissen Grad an Verborgenheit. Mit diesem Argument vertritt der Anwalt eines Franzosen seinen Mandanten in einem Prozess gegen die Internetfirma Google. Der Streit dreht sich um ein Foto, das der Konzern für seinen Online-Dienst "Street View" aufgenommen hatte. Auf dem Bild war der Franzose zu sehen, wie er gerade in den Vorgarten seines Hauses uriniert. Obwohl sein Gesicht auf dem Bild unscharf gemacht wurde, erkannten ihn seine Nachbarn. Der Mann wirft Google nun vor, er sei durch die Schuld der Firma zum Gespött des Ortes geworden, und verlangt 10.000 Euro Schmerzensgeld.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)