2. März 2012 10:56 Uhr
In China herrscht dicke Luft - im wahrsten Sinne des Wortes: Zwei Drittel aller chinesischen Städte können die neuen Standards für die Luftqualität nicht erfüllen. Der Vizeminister für Umwelt, Wu Xiaoqing, sagte, der Kampf gegen die Luftverschmutzung bleibe eine schwierige Aufgabe. Er räumte ein, dass die neu erlassenen Anforderungen auch noch weit hinter den empfohlenen Grenzwerten der Weltgesundheitsorganisation lägen.
China hat erst seit Januar damit begonnen, sich in Sachen "Feinstaub" an internationale Standards anzunähern. Bisher maß man in Peking zum Beispiel nur relativ große Partikel, die die Luft verschmutzen, kleinere wurden nicht berücksichtigt. So konnte das Umweltministerium trotz extrem dicker Luft oft "schönes Wetter" vermelden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)