2. März 2012 14:52 Uhr
Geliebte zu haben, das kommt Männer oft teuer zu stehen. Das hat auch die indonesische Provinz Gorontalo erkannt, die ihre Beamten von Seitensprüngen abhalten will. Deshalb überweist sie die Gehälter jetzt nicht mehr an die Männer, sondern direkt an ihre Ehefrauen. Ein Sprecher sagte, Männer seien nicht in der Lage sich zu beherrschen, wenn sie Geld in der Tasche hätten. Wenn das Geld also an die Frauen gezahlt würde, würden außereheliche Abenteuer unmöglich.
Die Initiative sei freiwillig, rund 90 Prozent der Beamten nähmen aber daran teil. Das ganze habe noch einen weiteren Vorteil: Die Frauen würden so mehr in die Finanzen des Haushalts einbezogen. Denn häufig wüssten sie gar nicht, wieviel der Mann überhaupt verdiene.
In der Regel bekommen die Beamten umgerechnet zwischen 80 und 330 Euro im Monat.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)