5. März 2012 09:53 Uhr
Ein Polizist zensiert das Internet - und zwar aus Versehen.
Das ist in Dänemark passiert, wo bei zwei Providern über Stunden insgesamt 8.000 Seiten, darunter die von Google und Facebook, nicht erreichbar waren.
Ein Mitarbeiter der Abteilung für Internetkriminalität Nitec hatte die Angebote versehentlich einer Liste zur Sperrung kinderpornografischer Inhalte hinzugefügt, die dann an alle Internetprovider in Dänemark ging.
Zwar wurde der Fehler korrigiert, zwei der Anbieter hatten die Sperrungen aber schon umgesetzt. Mehr als drei Stunden lang erhielten ihre Kunden bei Aufruf der Seiten die Mitteilung, das Angebot sei wegen kinderpornografischer Inhalte illegal.
Die Sperrvorschläge der Nitec werden von den dänischen Providern auf freiwilliger Basis befolgt, sie müssen nicht von Gerichten legitimiert werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)