5. März 2012 14:31 Uhr
Es gibt Lob und Kritik für das geplante Leistungsschutzrecht. Der Koalitionsausschuss der schwarz-gelben Regierung hatte gestern Abend beschlossen, Suchmaschinenbetreiber künftig für die Verbreitung von Presseerzeugnissen bezahlen zu lassen. Zeitungsverleger haben die angekündigten Änderungen begrüßt. Ein solches Recht sei unverzichtbar, um die Leistungen von Journalisten und Autoren zu schützen.
Kritik kam dagegen von den Grünen und der Piratenpartei. Die fürchtet, dass durch das Leistungsschutzrecht der freie Zugang zu Informationen im Internet eingeschränkt wird. Der Einzug des Geldes soll über eine Verwertungsgesellschaft erfolgen. Die Verlage sollen so von den Gewinnen profitieren, die die Suchmaschinenbetreiber mit der bisher unentgeltlichen Nutzung erzielen.
Das Leistungsschutzrecht war bereits im Koalitionsvertrag von Union und FDP festgeschrieben worden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)