6. März 2012 09:50 Uhr
Energie ist nach wie vor zu billig. Davon ist der Biologe und Physiker Ernst Ulrich von Weizsäcker überzeugt.
Um eine höhere Energieeffizienz zu erreichen, sollten die Preise deutlich anziehen, sagte der Wissenschaftler in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dapd. Sollten die Marktmechanismen dabei nicht ausreichen, müsse der Staat korrigierend eingreifen.
Die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft werde durch höhere Preise nicht beeinträchtigt, meinte von Weizsäcker und verwies auf Erfahrungen in Japan. Dass Energie nicht teurer werden dürfe, sei ein vorgeschobenes Argument von Industrien, die offenbar zu wenig inneres Veränderungspotenzial hätten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)