6. März 2012 09:53 Uhr

Tierschützer prangern Affen-Zucht in Laos für Laborforschung an

Sie waren verletzt, völlig abgemagert und litten an Haarausfall. In diesem Zustand haben Tierschützer zahlreiche Langschwanz-Makaken vorgefunden, die sie aus Affenfarmen in Laos befreit haben.

Die britische Tierschutzgruppe BUAV erklärte, tausende Tiere würden in dem südostasiatischen Land unter "entsetzlichen Bedingungen" in überfüllten Farmen aufgezogen, um sie zu Forschungszwecken ins Ausland zu verkaufen. Diese Art der Aufzucht verletze internationale Tierschutzstandards.

Dem Bericht zufolge wurden seit 2004 fast 35.000 Langschwanz-Makaken aus Laos an Labore etwa in den USA oder Europa verkauft.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)