6. März 2012 14:00 Uhr

Großbritannien: Olympia-Teilnehmer dürfen keine Hände schütteln

Eigentlich sind die Engländer ja für ihre ausdrückliche Höflichkeit bekannt. Für die Olympia-Teilnehmer aus Großbritannien soll das aber nicht gelten. Zumindest wenn es nach dem britischen Olympia-Chefmediziner Ian McCurdie geht. Denn der hat den Athleten das Händeschütteln verboten. Er meint, das Risiko, Bakterien einzufangen, sei zu groß. Bei Olympischen Spielen kann laut McCurdie der Einfluss auf die Leistung groß sein, wenn man krank wird oder sich auch nur ein bisschen krank fühlt.

Das britische Gesundheitsministerium sieht das ganz anders und widersprach der Anordnung. Es gebe keinen Grund, warum die Leute sich bei den Olympischen Spielen nicht die Hände schütteln sollten.

Und auch die Silbermedaillengewinnerin im Hochsprung bei den Spielen 1948, Dorothy Tyler-Odam, ist ratlos. Wie sie sagte, werden die meisten Leute wohl denken: Die sind aber unfreundlich.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)