7. März 2012 06:52 Uhr
Er war an zehn Expeditionen ins grönländischen Eis beteiligt. Der Glaziologe Hans Oerter hat jahrelang auf der größten Insel der Welt gearbeitet und Bohrprojekte begleitet. In einem Vortrag am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung berichtet Oerter von der Erforschung des Inlandeises. Dabei werde vor allem untersucht, wie sich die Eismasse verändere und ob sie weiter schrumpfe. Man wolle feststellen, ob die negative Bilanz zunehme. Eine klare Prognose für die Zukunft könne man nicht abgeben, der Trend sei aber, dass der Massenverlust fortschreite.
Mehr als 80 Prozent von Grönland sind mit Eis bedeckt. Sollten die Gletscher komplett abschmelzen, würde sich der Meeresspiegel um sieben Meter erhöhen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)