7. März 2012 10:24 Uhr

Optische Täuschung macht Sportler erfolgreicher

Optische Täuschung, ein dadurch gesteigertes Selbstvertrauen - und letzlich eine höhere Trefferquote: So erklären sich Forscher das Phänomen, das sie in Versuchen mit Golfern beobachtet haben. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift "Psychological Science".

Demnach ließen die Wissenschaftler die Sportler den Ball auf ein Loch spielen, immer aus der gleichen Entfernung - aber dennoch mit Unterschieden: Die Forscher projizierten rund um das Ziel Kreise, die entweder wesentlich größer oder deutlich kleiner als das Golf-Loch waren. In der Fachwelt nennt man das Phänomen "Ebbinghaus-Illusion". Sie lässt das das Ziel im ersten Fall kleiner, im zweiten Fall größer wirken, als es tatsächlich ist.

Das war auch bei den Sportlern so: Sie schätzten die Größe des Ziels unterschiedlich ein, bevor sie versuchten, den Ball ins Loch zu spielen. Und: Sie trafen besser als bei den vermeintlich kleineren Löchern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)