7. März 2012 14:54 Uhr

Charles King Mallory vom Aspen-Institut Berlin über die Vorwahl in den USA

Ein langer Vorwahlkampf verschlechtert die Aussichten des republikanischen Kandidaten bei der Präsidentschaftswahl in den USA. Dieser Ansicht ist der Direktor des Aspen-Instituts Berlin, Charles King Mallory. Im "Deutschlandfunk" sagte er, die Herausforderung sei, schnell einen Präsidentschaftsbewerber zu finden. Mit diesem müsse dann geschlossen der Wahlkampf gegen Amtsinhaber Barack Obama beginnen. Die besten Chancen habe Ex-Gouverneur Mitt Romney, der bei den Wechselwählern punkten könne. Mallory rechnet mit wachsendem Druck auf die weniger aussichtsreichen Kandidaten - Newt Gingrich und Ron Paul - aus dem Wahlkampf auszusteigen. Noch ist der Vorwahlkampf nicht entschieden. Beim so genannten Super-Tuesday gewann Romney gestern in sechs von zehn Bundesstaaten. Sein Widersacher Rick Santorum gewann in drei Bundesstaaten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)