7. März 2012 16:28 Uhr
Die Hochschullehre trotzt den schwierigen Bedingungen. Die Hälfte der deutschen Hochschulrektoren bewertet die Lehre als positiv. Und das trotz überfüllter Hörsäle und Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Bologna-Studienreform. Das schreibt die "ZEIT" in ihrer morgigen Ausgabe unter Berufung auf das "Hochschulbarometer".
Befragt wurden die Hochschulrektoren auch zur Zusammenarbeit mit der Landespolitik. Eine Mehrheit von 61 Prozent bezeichnete sie als "ausgesprochen positiv." Dabei gab es jedoch deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern: In Schleswig-Holstein und dem Saarland zeigt sich große Unzufriedenheit, wohin gegen die Stimmung in Berlin und Bayern sehr positiv ist.
Das "Hochschulbarometer" ist eine Studie, die der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Auftrag gegeben hat. Sie soll nun jedes Jahr die Stimmung unter den deutschen Hochschulrektoren messen. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ist eine Gemeinschaftsaktion der deutschen Wirtschaft, in ihm haben sich 3.000 Unternehmen, Unternehmensverbände und Privatpersonen zusammengeschlossen.
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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)