8. März 2012 12:21 Uhr
Eng anliegende Röhrenjeans haben bis vor kurzem nur wenige Menschen getragen. Heute hängen sie in fast jedem Geschäft. Wie solche Trends entstehen, damit beschäftigen sich unter anderem Wissenschaftler der Universität Stockholm. Von ihren neuesten Forschungsergebnissen berichten sie im Fachmagazin "PLoS One". Demnach haben sie ein neues Modell entwickelt, das quasi errechnen kann warum Modeströmungen sich ausbreiten. Ihre Annahme: Menschen kopierten die Vorlieben anderer für kulturelle Merkmale, dazu zählen die Forscher auch die Kleidung.
Vorhergehende Modelle sind davon ausgegangen, dass Modewellen entstehen, weil Menschen mit höherem Status kopiert werden oder dass die Leute einander zufällig imitieren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)