9. März 2012 09:34 Uhr

Comebacktipps für Christian Wulff

Erst am Abend wurde Ex-Bundespräsident Christian Wulff mit Zapfenstreich und Vuvuzela-Klängen verabschiedet. Doch auch auf der politischen Bühne gilt: Niemals geht man so ganz. Die Unternehmensberaterin und Publizistin Gertrud Höhler, die unter anderem schon den früheren Bundeskanzler Helmut Kohl beraten hat, rät Christian Wulff für ein mögliches Comeback zur Gründung einer Stiftung. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur "dapd" sagte sie, wenn Wulff sich und seinen Ruf rehabilitieren wolle, müsse er sich glaubwürdig und nachvollziehbar für ein Thema einsetzen. Dazu geeignet sei beispielsweise die Organspende. Gertrud Höhler schätzt, dass eine Rehabilitierung nach einem beruflichen Absturz etwa zwei bis fünf Jahre dauert. Wichtig sei, dass Wulff nicht nur Termine in der Welt des "Glamours" wahrnehme. Höhler hält es für wichtig, dass Wulff demonstriert, dass er "Normalbürger" ist, so dass immer mehr "Normalmenschen" sagten, "netter Typ, der Wulff".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)