9. März 2012 13:10 Uhr
Viele Eltern lassen sich bei der Namenswahl für ihre Kinder mittlerweile von Geschichten inspirieren. Wie das Namenskundliche Zentrum der Universität Leipzig mitteilt, haben Kinder deshalb häufiger ungewöhnliche Namen wie Rapunzel, Tarzan oder Winnetou. Bildungsferne Schichten orientierten sich dagegen eher an Prominenten und nannten ihre Kinder beispielsweise Blue, Peaches, Apple, Maddox oder Summer.
Eine Erhebung der Gesellschaft für deutsche Sprache weist die Deutschen hingegen als weniger kreativ aus. Den Angaben zufolge haben sich die Spitzenreiter unter den Vornamen im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert. Am beliebtesten sei immer noch Maximilian für Jungen und Sophie/Sofie für Mädchen. Auf Rang zwei folgten Alexander und Marie.
Die Gesellschaft für deutsche Sprache wertete für ihre Statistik die Daten von rund 575 Standesämtern aus. Es wurden fast 740.000 Namenseintragungen berücksichtigt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)