9. März 2012 15:20 Uhr
Der Albatros ist besonders bedroht und steht damit stellvertretend für viele Seevogel-Arten. Bei der Hälfte dieser Arten schrumpfen die Populationen. Wie die britische "BBC" berichtet, sind 28 Prozent davon in der höchsten Risiko-Kategorie. Seevögel seien stärker vom Aussterben bedroht als alle andere Vogelarten. Problematisch für die Tiere sei der kommerzielle Fischfang, da sie häufig in den Netzen hängen blieben. Außerdem würden Nagetiere wie Ratten ihre Lebensräume beschädigen und ihre Eier fressen.
Etwa 3,5 Prozent aller Vogelarten sind Seevögel. Für Forscher sind sie ein wichtiges Indiz dafür, wie gesund die Ozeane als Lebensraum sind.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)