9. März 2012 14:56 Uhr
Warum einfach, wenns auch kompliziert geht? In einigen Teilen der Mondkruste wurde schon vor längerer Zeit stark magnetisiertes Material ausgemacht. In den letzten Jahrzehnten haben Wissenschaftler eine Reihe von komplexen Theorien aufgestellt, um diese Anomalien zu erklären.
Jetzt hat ein internationales Forscherteam aber eine überraschend einfache Erklärung dafür vorgeschlagen. Im Fachmagazin "Science" erläutern sie ihre Hypothese. Demnach seien die Anomalien auf ein Kollision des Mondes mit einem Asteroiden zurückzuführen. Die Forscher glauben, dass der Zusammenstoß vor vier Milliarden Jahren einen riesigen Krater hinterlassen habe und damit auch eisenreiches, stark magnetisches Gestein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)