12. März 2012 10:00 Uhr
Auf die Rote Liste müssen die Hirsche im Harz ganz sicherlich nicht.
Innerhalb von zehn Jahren hat sich der Bestand der Tiere in der Region auf 6.000 Exemplare fast verdoppelt - obwohl Jäger und Förster allein im vergangenen Jahr rund 1.900 Hirsche erlegt haben. Diese Zahlen nannte jetzt der Leiter des Rotwildringes Harz, Dieter Holdynski. Ein Grund für die Zunahme des Rotwildes sei vermutlich, dass die Tiere in dem Nationalpark weitgehend ungestört seien. Zudem seien relativ viele Hirsche aus Thüringen zugewandert. Im Harz leben zudem nicht nur besonders viele Hirsche, sondern auch sehr große Expemplare. Im April wird das Geweih eines erlegten Hirsches ausgestellt, das von der Größe eher an die Schaufeln eines Elchs erinnert.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)